Die Wülzburg

Ursprünglich ein Benediktinerkloster, heute Festung und Schloss in einem steht die Hohenzollernfestung Wülzburg seit 1588 auf dem Wülzburger Berg südöstlich der Kreisstadt Weißenburg.

Die eindrucksvolle fünfeckige Burganlage der Hohenzollern, genauer des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und Kulmbach wurde von Hofbaumeister Blasius Berwart und Baumeister Rochus Graf zu Lynar geplant und schließlich von den Baumeistern Caspar Schwabe, Blasius Berwart d. J., Albrecht von Haberland, Thomas Martinatus und Gideon Bacher erbaut.

1631, im Dreißigjährigen Krieg, wurde sie kampflos an die kaiserlichen Truppen übergeben.

Erobert wurde sie damals nicht, allerdings zerstörte ein Feuer 1639 einen großen Teil der Gebäude. 1791 fiel die Burg an Preußen, 1806 an das Königreich Bayern, und erst 1882 kaufte die Stadt Weißenburg die Festung.

Für Anhänger der Superlativen sei hinzugefügt, dass die Burganlage 73.000 Quadratmeter umfasst und über einen der tiefsten Festungsbrunnen Deutschlands sowie eine der größten Zitadellen im ehemaligen Königreich Bayern verfügt.

Außerdem bietet die Wülzburg der kleinsten Kirchengemeinde Bayerns mit gerade 18 Mitgliedern Platz.

Und wenn Sie jetzt so richtig neugierig geworden sind, dann kann es ja los gehen mit dem Rundgang.

Auf geht’s!

Portal der Wülzburg

Wülzburg – gedeckter Weg